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Vor über 150 Jahren begann in Magdeburg die Geschichte des deutschen Industrie-Armaturenbaus.

Aus Überlieferungen und historischen Funden ist bekannt, dass zum Beispiel die Römer und Agypter bereits vor mehreren tausend Jahren Armaturen aus Bronzelegierungen verwendeten, die unseren heutigen Absperrhahnen und Klappen ahnlich sind.

Die Entwicklung und Produktion hochleistungsfahiger Industriearmaturen wurde erst mit der Erfindung der Dampfmaschine und der damit verbundenen schwunghaften technischen Entwicklung in Europa erforderlich.

In der Mitte des 19. Jahrhundert verkehrten auch in Magdeburg die ersten Eisenbahnen und Dampfschiffe befuhren die Elbe. Die Zuckerfabriken der fruchtbaren Magdeburger Börde sowie andere Industriebetriebe wurden zunehmend auf Dampfkraft umgestellt.

In dieser Zeit gründete der Erfinder des Plattfeder-Manometers (1849), Bernhard Schäffer, zusammen mit Christian Budenberg 1850 in Magdeburg den ersten europaischen Betrieb zur industriellen Fertigung von Armaturen.

Bereits um die Jahrhundertwende beschäftigten"Schäffer & Budenberg" ca. 2300 Mitarbeiter.

Weitere Armaturenbetriebe wie "Strube" (1864) und "POLTE" (1885), um nur einige zu nennen, wurden in Magdeburg gegründet.

Die Entwicklung dieser 3 Unternehmen wurde durch den 1. Weltkrieg, wie die gesamte Wirtschaft auch, um Jahre zurückgeworfen. Trotzdem überlebten alle drei und spezialisierten sich in den folgenden Jahren auf bestimmte Armaturentypen.

"Schäffer & Budenberg" hatte sich neben seiner enormen Programmfülle auf die Hochdruck-Heißdampfanwendung konzentriert. "POLTE" widmete sich den Feuerlöschsystemen, Armaturen fur Trinkwasseranlagen und Großarmaturen. "Strube" spezialisierte sich auf Sicherheitsventile sowie Lokomotiv- und Schiffsarmaturen.

Obwohl schwer zerstört, nahmen die Unternehmen auch nach dem 2. Weltkrieg wieder die Produktion auf. Jedoch erfolgte bald die Vereinigung zur "Magdeburger Armaturen- und Meßgerätefabrik". Aus diesem Betrieb entstanden die "Magdeburger Armaturenwerke MAW" die mit 7.000 Beschäftigten als Stammbetrieb des 1970 gegründeten DDR Armaturenkombinates mit insgesamt 18.000 Beschäftigten eingesetzt wurden.

Nach der deutschen Wiedervereinigung ubernahm die DEUTSCHE BABCOCK AG das Magdeburger Stammhaus als MAW AG und spater MAW GmbH.

Die MAGWEN Valves GmbH hat von der MAW GmbH wesentliche Produktbereiche mit dem gesamten Know How und erfahrenen Mitarbeitern übernommen und führt heute die Armaturenbautration in Magdeburg auf höchstem technischen Niveau fort.


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